
Die besten Surfspots rund um Agadir – Entdecke Marokkos beste Wellen
Der marokkanische Profi-Surfer Othmane Choufani wurde einmal gefragt: „Gibt es in Marokko Wellen?“ Marokko hat eine 1.800 Kilometer lange Atlantikküste. Wir
Du willst mutig surfen? Hier sind ein paar Tipps, wie du furchtlos über die Wellen gleiten kannst: Angst ist eine natürliche Emotion, die in Folge einer Bedrohungs- oder Gefahrensituation auftritt. Angst ist ein grundlegender Überlebensmechanismus, der unseren Körper auf Kampf- oder Fluchtreaktionen vorbereitet. Angst zu haben ist absolut legitim und grundsätzlich gut, denn sie schützt uns davor, übermütig zu werden. Allerdings sollte sie uns nicht blockieren.
Die Angst beim Surfen kann sowohl durch innere als auch äußere Faktoren hervorgerufen werden. Um deine Angst zu überwinden, gilt es daher als Erstes herauszufinden, woher sie kommt.
Innere Faktoren
Äußere Faktoren
Du kannst Deine Ängste überwinden, indem Du trainierst und Wissen aneignest.
Du kannst beruhigt sein: Stürze beim Surfen sind viel weniger gefährlich als beispielsweise beim Skateboarden oder Skifahren. Das Wasser ist weich und bietet dir einen guten Schutz, sofern du nicht bei Ebbe in einem Riff surfst. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, dass du dich am Surfboard stößt und ein paar blaue Flecken davonträgst. Um so mehr Geschwindigkeit du hast um so härter wird selbstverständlich der Aufprall, aber es ist immer noch Wasser und kein Beton.
Ein gutes Warm-up und eine solide Fitness sind das A und O um Verletzungen vorzubeugen, dein Körper ist flexibler und weniger anfällig für Verletzungen.
A good warm-up and a solid fitness level are essential to prevent injuries. Your body is more flexible and less prone to injury.
Vor deinem ersten harten Wipe-out hattest du vielleicht keine Angst. Du glaubst, dass plötzlich alles, was bisher funktioniert hat, nicht mehr klappt? Beim Surfen müssen zur richtigen Zeit zahlreiche präzise Handlungen ausgeführt werden. Das Spielfeld, der Ozean, verändert sich mit jeder Welle und keine Welle gleicht der anderen.
Surftheorie ist der Schlüssel, um einschätzen zu können, welche Welle gut ist. Je mehr Wissen du hast, desto besser. Versuche aus jeder Welle zu lernen, egal ob du sie bekommen hast oder eben nicht.
Lass dir Zeit, das Surfen zu lernen ist ein Prozess, in dem du viel über dich selbst lernen wirst.
Du willst Surfen lernen? Perfektionismus ist dabei der falsche Ansatz. Denn je verbissener du es versuchst, desto weniger wirst du es schaffen. Arbeite an deinem Surf-Mindset, nur mit der richtigen Einstellung wirst du Erfolg haben. Du musst lernen, dein Ego zur Seite zu stellen. Es geht nicht darum, von Beginn an alles direkt in Perfektion auszuführen. Du weißt es bestimmt schon: Der beste Surfer ist der, der am meisten Spaß hat! Wenn du zu verkrampft bist, ist dein Körper vermutlich auch stark angespannt. Das führt dazu, dass du zu viel Druck auf das Surfbrett ausübst, was wiederum dazu führt, dass nichts mehr wirklich funktionieren wird. Wir wollen entlang der Welle gleiten, also nimm den Druck raus und sei entspannt. Je mehr du im Flow bist, desto größer ist die Chance, dass du Eins mit der nächsten Welle wirst.
Der Ozean ist stärker als jeder Surfer da draußen, das ist eine Tatsache. Im Wasser müssen wir die Situation unter Kontrolle haben. Wenn das mal nicht der Fall ist, dürfen wir nicht in Panik verfallen.
Wenn dir die äußeren Faktoren Unbehagen bereiten, dann begegne ihnen am besten mit Wissen! Wissen ist Macht – je mehr du dich mit der Surftheorie auseinandersetzt, desto weniger werden dich die Bedingungen überraschen. Und selbst wenn, weißt du, wie du reagieren musst.
Schau dir den Spot genau an, bevor du ins Wasser gehst, und nimm dir so viel Zeit, wie du brauchst. Wähle einen Beachbreak mit sandigem Boden und kein Riff, bis du dich sicher fühlst.
Du wirst nicht jede Welle bekommen die du anpaddelst. Vielleicht bist du nicht in der richtigen Position, vielleicht ist die Welle bereits zu steil oder du zögerst zu lang beim Anpaddeln oder verhaust am Ende den Take-off. Egal, was die Ursache war, eine Runde Waschmaschine gehört zum Surfen einfach dazu.
In einer Waschmaschine musst du entspannt bleiben und darfst dich nicht gegen den Sog wehren. Die Welle spült dich durch und spuckt dich wieder aus. Wenn du dagegen ankämpfst, verletzt du dich nur. Wenn du die Orientierung verlierst, dann greife nach der Leash. Das Board schwimmt immer oben. Es fühlt sich länger an, als es tatsächlich ist, aber du hast genug Luft, um wieder aufzutauchen. Gib der Situation einfach nach, dann hast du mehr Luftreserven und die Welle lässt dich auch früher los. Yoga und Surfen passen perfekt zusammen, denn Yoga hilft dir, flexibler zu werden, dich zu fokussieren und gelassener zu bleiben. Du lernst, wie du an deiner Atemtechnik arbeitest und dadurch mehr Luftreserven bekommst, was dir beim Surfen zu mehr Power und weniger Angst verhilft.
Du weißt, dass du mit einer Waschmaschine klarkommst, aber manchmal sind die Wellen einfach zu groß für dich? Nicht jede große Welle ist auch immer kräftig. Beim Rauspaddeln ins Line-up spürst du sofort, wie viel Power die Wellen haben. Wenn die Wellen groß und wirklich kräftig sind und du dich nicht wohlfühlst, dann bleib für den Tag doch einfach im Weißwasser und arbeite gezielt an deinem Take-off oder den Turns. Erweitere deine Komfortzone langsamen um nicht noch mehr Angst zu entwickeln, verweile jedoch nicht ausschließlich in deiner Komfortzone.
Wenn die Wellen weniger kraftvoll sind, dann traue dich! Versuche, die Welle etwas früher anzupaddeln und tiefer in der Welle zu starten. Der Abgrund wird sich trotzdem vor dir aufbauen. Schaue nicht nach unten, sondern in die Richtung, in die du die Welle reiten möchtest. Wenn du es schaffst, dir mental nicht selbst im Weg zu stehen, dann wirst du auch nach einer möglichen Waschmaschine mit einem großen Grinsen im Gesicht aus dem Wasser auftauchen. Wenn du dich Schritt für Schritt an größere Wellen herantraust, wirst du schnell an Selbstvertrauen gewinnen und merken, wie viel Spaß es macht, eine große Welle zu surfen.
Wenn du Schwierigkeiten mit einem zu vollen Spot hast, dann eigne dir mehr Wissen zur Surf-Etikette an. Außerdem ist es ratsam, Surfspots zu meiden, an denen zahlreiche Surfschulen im Wasser sind. Du wirst dich sicherer fühlen, wenn du weißt, wie du zu reagieren hast.
Surfanfänger sind schwer zu kalkulieren. Halte Abstand, lass die Surfer vor dir mit einer früheren Welle ziehen, damit du freie Fahrt hast und dich nur auf dich konzentrieren kannst.
Mit jedem Mal Üben wirst du sicherer. Und mit jeder neuen Information, die du dir aneignest, verschwindet ein Stückchen Angst. Also los: Üben, üben, üben! Und: Werde fit, denn das gibt dir die nötige Power. Und: Lerne so viel wie möglich über das Surfen.

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