
5 Tipps für Surfanfänger
Inhalt #1 Hol dir Hilfe! Surfen lernen auf eigene Faust ist nicht nur nicht zielführend, sondern auch gefährlich. Ein Surfkurs kostet oft
Der marokkanische Profi-Surfer Othmane Choufani wurde einmal gefragt: „Gibt es in Marokko Wellen?“ Marokko hat eine 1.800 Kilometer lange Atlantikküste. Wir haben hier nicht nur Wellen, sondern auch einige der besten Surfspots der Welt, insbesondere in der Region um Agadir.
In diesem Artikel werden die Besonderheiten der bekanntesten Surfspots in der Region rund um Agadir vorgestellt. Für jeden Spot werden die wichtigsten Merkmale aufgelistet, anhand derer du einschätzen kannst, ob dieser Spot für dein Surfniveau geeignet ist. Darüber hinaus kannst du in Kombination mit dem tagesaktuellen Surf-Forecast über z.B. Windguru oder Surfline, genau prüfen, ob es sich aktuell lohnt, an diesen Spot zu fahren.
Selbstverständlich beginne ich mit dem bekanntesten und wohl auch besten Surfspot in Marokko, der zudem zu den besten Spots in ganz Afrika zählt. Es ist unsere Weltklasse-Rechte, die ich in den 1960er Jahren von einem Australier zum ersten Mal gesurft wurde.
Der Anchor Point befindet sich in dem wunderschönen Fischerdorf Taghazout, das seit vielen Jahrzehnten von Surfern geprägt wird. Die Surferkultur ist in diesem Dorf nicht einfach nur präsent, sondern ein ganz entscheidender Teil der Kultur. Von Oktober bis März entfaltet der Spot seine ganze Kraft und lässt jedes Surferherz höher schlagen. Auch wenn man noch nicht selbst surfen kann, kann man die Surfer bei ihren beeindruckenden Manövern vom Strand aus beobachten.
Wenn eine anhaltende Nordwest-Dünung aufkommt, entfaltet Anchor Point seine ganze Stärke. Von dem felsigen Absprung am äußeren Gipfel aus eröffnet sich eine beeindruckende Vielfalt an Möglichkeiten für Speedwall und Cutback-Hooks. Der Einstieg ist herausfordernd, aber erfahrene Surfer kommen hier auf ihre Kosten. Der Einstieg ist einfacher, wenn man in einer der Buchten einsteigt und nach einem tollen Ritt auf den beeindruckenden Wellen über die Felsen wieder zum Einstieg zurückgeht.
Der Spot funktioniert grundsätzlich bei allen Gezeiten. Manchmal sind die Fluten jedoch höher, was vor allem auf die Gravitationskräfte des Mondes zurückzuführen ist, die der wichtigste Faktor bei der Entstehung der Gezeiten sind.
Bei extrem hohen Fluten kann der Meeresboden stärker unterspült werden und die Wellen entwickeln nicht mehr die gleiche Kraft, sie werden flacher und langsamer. Das Lins-up verschiebt sich und die Wellen brechen näher an der Küste. In diesem Fall funktionieren die Spots in der näheren Umgebung besser.
Anchor Point ist meist sehr voll, aber die Surfer verteilen sich gut, insbesondere wenn die Größe zunimmt und die fahrbare Welle länger wird.
In Sichtweite von Anchor Point befindet sich der Spot Killer Point, der seinen Namen durch die Wale bekommen hat, die dort von Zeit zu Zeit vorbeiziehen. Es ist ein wunderbarer, beständiger Pointbreak, der alle verfügbaren Nordwest-Wellen förmlich aufsaugt.
Vom Land aus kann er unscheinbar aussehen, aber die Wellen im Peak sind immer größer als man erwartet hätte. Deshalb eignet sich der Spot nicht für Anfänger.
Dieser wundervolle Spot funktioniert bei Ebbe und Flut und verfügt über eine Rechte sowie eine kurze Linke Welle, die direkt vor die Felshöhlen führt.
Wenn die Wellen etwas stärker sind, verschiebt sich der Startpunkt ein Stück nach Süden. Dadurch entstehen beeindruckende, vertikale Wasserwände, die hin und wieder zu sogenannten Barrels führen.
Wenn du bei Flut startest, zeigt sich die Innenseite von ihrer besten Seite, denn sie ist vollständig vom Nordwind geschützt. Bei Ebbe kannst du entweder über die Klippen und Felshöhlen näher an den Spot heranlaufen oder vom Spot La Source ins Line-up paddeln. Das dauert gut 15 min. und kostet insbesondere bei starkem Wellengang viel Kraft. Bei Flut sind die Felshöhlen mit Wasser unterspült, so dass du definitiv etwas länger ins Lins-up paddeln musst.
Boilers ist ein anspruchsvoller Pointbreak mit einer schnellen und kraftvollen Rechten, die einfach größer ist als an den anderen Spots rund um Taghazout, ausgenommen von Anchor Point. Die maximale Höhe der surfbaren Wellen liegt bei 10 Fuß und ist damit um 8 Fuß niedriger als bei Anchor Point, aber die Wellen sind hier steiler und schneller.
Dieser wunderschöne Spot befindet sich südlich vom Leuchtturm Cap Rhir und sein Name kommt von einem angeschwemmten Schiffskessel, der dort im Wasser ankert.
Ein weiterer Vorteil ist, dass der Spot von den umliegenden Bergen sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite vertikal vor den Passatwinden geschützt wird. Ein leichter bis mäßiger Offshore-Wind aus östlicher Richtung sorgt für perfekte Wellen und lässt den Spot glänzen.
Es handelt sich um einen flaches Riff mit zahlreichen Seeigeln, with numerous sea urchins, which makes entry and exit somewhat difficult. The best entry point is behind the large rock.
Der Spot eignet sich besonders gut für fortgeschrittene Surfer, doch auch diese sollten nicht allein ins Wasser gehen, denn die Wellen sind sehr groß und enden auf einem felsigen Riff. Man braucht definitiv Nerven und sollte sein Board gut kontrollieren können.
Der Spot liegt an einer Flussmündung, die der Bewässerung der Bananenplantage dient. Es ist ein Ort, an dem sich sehr häufig Kamelherden und Flamingos aufhalten, die diesen Ort zu etwas ganz Besonderem machen.
Aufgrund der Flussnähe herrscht hier meist eine starke Strömung, deshalb ist es wichtig, im Blick zu behalten, wie weit man rausgetrieben wird.
Wenn es rund um Taghazout flach wird, dann gibt es in Tamri aufgrund der Lage immer noch gute Surfbedingungen.
Dieser Pointbreak ist nicht nur sehr schön, sondern bietet einen der wenigen Linkshänder in Marokko.
Die beiden Surfspots in Imsouane sind weltweit fast genauso bekannt wie Anchor Point in Taghazout.
Der wunderschöne Spot „The Bay“ begeistert mit einer der längsten und besten Welle Afrikas. Selbst Surf-Neulinge kommen hier in den Genuss, mehr als 30 Sekunden auf dem Brett zu stehen. Der Spot wird auch liebevoll „Magic Bay“ genannt und ist ein echtes Paradies insbesondere für Longboarder.
Es handelt sich um einen Pointbreak der zum Teil sehr große, aber meist weiche und sanfte Wellen bietet. Eine Rechte, die über mehrere hundert Meter brechen kann, ist wirklich ein absoluter Traum.
Dieser Spot ist sehr beliebt und eignet sich für alle Surflevel. Da er so bekannt ist, kann es hier manchmal ganz schön voll werden. Für Anfänger kann es dadurch im Wasser etwas unübersichtlich werden. Dennoch ist es ein absolutes Muss, wenn man zum Surfen nach Marokko kommt.
Dieser Rechtshänder ist deutlich kraftvoller und schneller als „The Bay“
Wenn der Swell aus nördlicher Richtung kommt und der Wind von Osten bläst, ist das ein Traum für alle erfahrenen Surfer.
Die Wellen in Safi sind bei Ebbe genauso beeindruckend wie die von Anchor Point. Lange Zeit war dieser Spot ein Geheimnis, aber jetzt ist er international bekannt für seine hervorragenden Bedingungen und erfreut sich großer Beliebtheit bei Profi-Surfern.
„Safi’s Garden“ ist ein ganz besonderer Ort, wo die Wellen glatt und die Barrel perfekt geformt sind, wie in einem schönen, gepflegten Garten. Kein Wunder, dass sogar die Surflegende Kelly Slater hier schon gesurft ist.
Dieser Spot ist sehr launisch, unbeständig und extrem herausfordernd. Die großen Barrels, die bei Ebbe die volle Schönheit des „Gartens“ entfalten, sind extrem schnell und eigenen sich ausschließlich für sehr erfahrene Surfer.
Dieser Spot ist wirklich einer der besten Barrel Riff Point Marokkos, wenn nicht sogar weltweit.
Safi ist zwar rund 230 km von Agadir entfernt und gehört somit nicht zur unmittelbaren Umgebung, doch für alle, die die Herausforderung suchen, ist auch eine Fahrt von knapp 4 Stunden von Agadir aus kein Problem.
Unterhalb von Killer Point, in der kleinen und überaus bezaubernden Bucht, die gleichzeitig den Zugang zum Spot Killer Point darstellt, befindet sich La Source. Den Namen verdankt es den Süßwasserquellen, die aus den Felsen fließen.
Der Spot bietet ein wundervolles A-förmiges Wellenfeld, was bedeutet, dass sich die Welle in Form des Buchstaben A aufbaut und bricht. So bietet sie dir eine großzügige Fläche, auf der du die Welle reiten kannst. Es handelt sich um einen Reefbreak mit hauptsächlich rechten Wellen, die ganz sanft und sauber über den Felsen brechen.
Dieser Spot ist wirklich für alle Surflevel geeignet und bietet bei Offshore-Wind aus östlicher Richtung saubere und stabile Wellen.
Der Devil’s Rock in Tamraght ist ein ganz besonderer Ort, der seinen Namen von der markanten Felsformation ableitet.
Dieser Spot ist ein wunderbarer Ort für alle Surferinnen und Surfer, da er meist weniger überfüllt ist als die umliegenden Spots. Hier können alle Surflevels entspannt ihrem Lieblingssport nachgehen.
Es handelt sich um einen Beachbreak mit linken und rechten Wellen. Wenn die Sandformation es zulässt, dann können die Wellen hier ganz schön schnell und kräftig werden.
Der wundervolle Spot mit dem kleinen Strand liegt an der ausgetrockneten Flussmündung im malerischen Dorf Aourir.
Der Spot bietet die besten Bedingungen bei Flut kombiniert mit ablandigem Wind aus Nordosten. Banana Beach ist bei kleinem bis mittlerem Swell und mittlerem Wasserstand gut für Anfänger geeignet.
Bei Ebbe werden die Wellen schneller. Bei den richtigen Bedingungen bietet der Spot von der felsigen Spitze aus eine überraschend lange Rechte.
Die Fakten zu den Surfspots in diesem Artikel basieren teilweise auf dem Buch “The Stormrider Surf Guide”. Die Beschreibung und Darstellung ist unsere eigene redaktionelle Arbeit

Inhalt #1 Hol dir Hilfe! Surfen lernen auf eigene Faust ist nicht nur nicht zielführend, sondern auch gefährlich. Ein Surfkurs kostet oft

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